Vier unterschiedlich gefüllte Münzgläser auf einer Gartenmauer vor einer herbstlichen Wohnstraße als Symbol für die Vier-Töpfe-Strategie beim Altersvorsorgedepot

Wer sich vorbereitet, startet besser – jetzt vormerken!

Altersvorsorgedepot ab 2027

Zum Start am 1. Januar 2027 ist mit großem Interesse am Altersvorsorgedepot zu rechnen. Lassen Sie sich frühzeitig in unserer Starterliste vormerken.

Da Identitätsprüfung, Unterlagenbearbeitung und Freischaltung Zeit benötigen, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig vormerken zu lassen. Wir möchten Sie schon vor der Depoteröffnung persönlich beraten, Ihre Fragen beantworten und gemeinsam prüfen, wie das Altersvorsorgedepot zu Ihrer Lebenssituation und Ihren finanziellen Möglichkeiten passt.

Ab dem 1. Januar 2027 können Anbieter die neuen geförderten Altersvorsorgeprodukte anbieten. Dazu gehört das Altersvorsorgedepot, das Kapitalmarktanlagen ohne verpflichtende Kapitalgarantie ermöglicht. Damit entstehen zusätzliche Chancen für den langfristigen Vermögensaufbau, verbunden mit entsprechenden Anlagerisiken.

Nicht die maximale Förderung ist das Ziel, sondern eine tragbare, anpassbare Sparrate, die zu Ihrem Leben passt.

Das neue Depot kann ein wichtiger Baustein Ihrer Altersvorsorge werden. Welche Rolle es übernimmt, ergibt sich aus Ihrer persönlichen Finanzplanung. Unsere Vier-Töpfe-Strategie hilft dabei, finanzielle Sicherheit, absehbare Ausgaben, flexiblen Vermögensaufbau und langfristige Vorsorge miteinander zu verbinden.

Staatliche Zulagen

So ist die Förderung aufgebaut

Die neue staatliche Grundzulage für das Altersvorsorgedepot, die im Zuge der Reform der privaten Altersvorsorge ab dem 1. Januar 2027 greift, ist nach den Plänen des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) beitragsproportional und in zwei Stufen gestaffelt – bei einem Mindestbeitrag von 10,00 Euro monatlich.

Das System belohnt geringere Sparbeiträge überproportional und sieht wie folgt aus:

Stufe 1 · 50 % Förderung

Bis 360 Euro im Jahr

Für jeden Euro Eigenbeitrag bis zu einer Summe von 360 Euro pro Jahr zahlt der Staat 50 Cent dazu.

Maximal ergibt das 180 Euro Zulage.

Stufe 2 · 25 % Förderung

Von 360,01 bis 1.800 Euro im Jahr

Für jeden weiteren Euro, der über die 360 Euro hinausgeht, gibt es 25 Cent vom Staat dazu.

Maximal ergibt das 360 Euro Zulage.

Weitere Förderbausteine

Kinderzulage, Berufseinsteigerbonus und Günstigerprüfung

  • Kinderzulage: Sie erhalten 1 Euro staatliche Förderung für jeden selbst eingezahlten Euro pro Jahr und Kind – maximal 300 Euro pro Kind im Jahr.
  • Voraussetzung: Der volle Betrag von 300 Euro wird bereits ab einem eigenen Jahresbeitrag von 300 Euro (also 25 Euro im Monat) pro Kind erreicht.
  • Kopplung ans Kindergeld: Der Anspruch besteht so lange, wie Sie für das Kind Kindergeld beziehen – während der Erstausbildung also maximal bis zum 25. Lebensjahr.
  • Berufseinsteigerbonus: Sparer unter 25 Jahren erhalten zu Beginn des Beitragsjahres einen einmaligen Bonus von 200 Euro.
  • Günstigerprüfung: Das Finanzamt prüft bei Ihrer Steuererklärung automatisch, ob der Sonderausgabenabzug Ihrer Beiträge finanziell vorteilhafter ist als die bereits erhaltenen staatlichen Zulagen.
Beispiel: Familie mit zwei Kindern, 25,00 Euro Monatsbeitrag
Eingezahlter Beitrag im Jahr 300,00 €
Grundzulage Stufe 1 (bis 360,00 €) 150,00 €
Kinderzulage (2 Kinder) 600,00 €
Staatlicher Betrag 750,00 €
Gesamtbeitrag 1.050,00 €
Förderquote, solange Kindergeld fließt 250 %

Vereinfachtes Rechenbeispiel nach den Plänen des Bundesministeriums der Finanzen. Keine Zusage über die endgültige gesetzliche Ausgestaltung.

Der Ausgangspunkt

Ihre Lebenssituation bildet die Grundlage

Eine gute Vorsorgeplanung beginnt mit Zuhören. Wie leben Sie heute? Welche Veränderungen stehen bevor? Was wünschen Sie sich für Ihren Ruhestand?

Ein Berufseinsteiger hat andere Voraussetzungen als eine Familie mit Kindern und Immobilienfinanzierung. Wer kurz vor der Rente steht, braucht eine andere Planung als jemand mit noch dreißig Jahren Erwerbsleben.

Deshalb betrachten wir Einkommen, Ausgaben, Schulden, Vermögen und vorhandene Rentenansprüche gemeinsam. Erst daraus lässt sich ableiten, welcher zusätzliche Vorsorgebeitrag sinnvoll und dauerhaft tragbar ist.

Finanzplanung mit Struktur

Eine gute Strategie braucht vier Töpfe

Unsere Vier-Töpfe-Strategie verbindet finanzielle Sicherheit, verlässliche Alterseinkünfte, flexiblen Vermögensaufbau und geförderte Vorsorge zu einem Plan, der zu Ihrem Leben passt.

Topf 01

Liquidität und kurzfristige Reserve

Eine finanzielle Reserve schafft Sicherheit im Alltag. Dazu gehören der Notgroschen für unerwartete Ausgaben und Rücklagen für planbare Anschaffungen. Dieses Geld sollte rechtzeitig verfügbar sein, damit Sie bei Bedarf handlungsfähig bleiben.

Topf 02

Gesetzliche und verpflichtende Alterseinkünfte

Gesetzliche Renten, berufsständische Versorgung, Pensionszusagen und weitere verpflichtende Alterseinkünfte bilden das Fundament Ihrer Ruhestandsplanung. Sie sollen dazu beitragen, Ihre laufenden Ausgaben im Alter zu decken.

Entscheidend ist, welche Einnahmen Sie tatsächlich erwarten können und wie weit diese Ihren Bedarf abdecken.

Topf 03

Freier und flexibler Vermögensaufbau

Breit gestreute Fonds, ETFs oder andere geeignete Anlagen können langfristiges Wachstum ermöglichen und Ihre finanzielle Flexibilität erhalten. Dieses frei verfügbare Vermögen schafft zusätzlichen Spielraum für persönliche Wünsche und unvorhergesehene Kosten.

Die Anlage sollte zu Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikobereitschaft passen.

Topf 04

Staatlich geförderte Altersvorsorge

Das Altersvorsorgedepot verbindet staatliche Förderung mit einer langfristigen Anlage am Kapitalmarkt und kann Ihre späteren Alterseinkünfte ergänzen. Dabei steht eine Sparrate im Mittelpunkt, die zu Ihrem Leben passt.

Langfristig gebunden werden sollte nur das Geld, das Sie voraussichtlich nicht für Reserven, Anschaffungen oder andere Vorhaben benötigen.

Förderung richtig einordnen

Die passende Sparrate zählt mehr als die höchste Förderung

Staatliche Förderung ist attraktiv. Sie sollte jedoch nicht dazu verleiten, mehr Geld langfristig zu binden, als Ihr Haushalt verkraftet.

Wer seine Reserve aufbraucht oder die nächste Anschaffung über einen teuren Kredit finanzieren muss, hat durch eine hohe Förderung allein wenig gewonnen.

Unsere erste Frage lautet deshalb

Welchen Betrag können Sie regelmäßig sparen, ohne Ihre finanzielle Beweglichkeit zu verlieren?

Ein Beispiel

Stehen beispielsweise monatlich 250 Euro zur Verfügung, muss dieser Betrag nicht vollständig in die Altersvorsorge fließen.

Solange die Reserve aufgebaut wird oder größere Ausgaben bevorstehen, kann eine Verteilung auf mehrere Töpfe sinnvoll sein.

Eine Sparrate darf sich mit dem Leben verändern. Welche Beitragsanpassungen beim jeweiligen Produkt möglich sind und wie sie sich auf Förderung und Vorsorgeziel auswirken, gehört in die Beratung.

Bedarf ermitteln

Die Versorgungslücke realistisch einschätzen

Wie viel zusätzliche Vorsorge Sie benötigen, hängt von Ihren erwarteten Einnahmen und Ausgaben im Ruhestand ab.

Wir betrachten vorhandene Rentenansprüche und weitere Einkünfte. Diesen stellen wir die voraussichtlichen Lebenshaltungskosten gegenüber. Steuern, gegebenenfalls weitere Abzüge und die Inflation gehören ebenfalls in die Rechnung.

Dabei hilft es, verschiedene Entwicklungen zu prüfen: Was passiert bei geringeren Renditen? Welche Folgen hat ein früherer Rentenbeginn? Wie wirkt sich eine vorübergehend reduzierte Sparrate aus?

Solche Berechnungen liefern keine Gewissheit. Sie machen sichtbar, wo Handlungsbedarf besteht und welche Entscheidungen Ihren Plan widerstandsfähiger machen können.

Was Sie schon haben

Bestehende Verträge sorgfältig prüfen

Ein neues Angebot macht vorhandene Vorsorgelösungen nicht automatisch überflüssig.

Bestehende Verträge können wertvolle Garantien, günstige Konditionen oder zusätzliche Absicherungen enthalten. Andere passen möglicherweise nicht mehr zu Ihrer heutigen Situation.

Deshalb prüfen wir Leistungen, Kosten, steuerliche Auswirkungen und mögliche Nachteile einer Veränderung. Erst danach lässt sich entscheiden, ob ein Vertrag fortgeführt, ergänzt oder gegebenenfalls übertragen werden sollte.

Das Altersvorsorgedepot erhält seinen Platz im Gesamtplan. Entscheidend ist, welche Kombination Ihre Ziele sinnvoll unterstützt.

Chancen und Kosten

Anlagechancen und Kosten verständlich erklären

Eine Anlagestrategie muss zu Ihrem Zeithorizont, Ihrer finanziellen Belastbarkeit und Ihrem persönlichen Sicherheitsbedürfnis passen. Auch eine breit gestreute Anlage kann zeitweise deutlich an Wert verlieren.

Ebenso wichtig ist ein sorgfältiger Kostenvergleich. Die Reform sieht beim Standarddepot eine Begrenzung der durchschnittlichen jährlichen Renditeminderung durch Kosten auf 1,0 Prozent vor.

Diese Kennzahl beschreibt, wie stark Kosten die jährliche Rendite im Durchschnitt mindern. Sie ist keine Renditezusage.

Auch unterhalb der Grenze lohnt es sich, die Gesamtkosten und die dafür angebotenen Leistungen genau zu betrachten. Dazu gehören Depot- und Anlagekosten sowie gegebenenfalls die Kosten für Vermittlung und laufende Betreuung. Sie sollten nachvollziehen können, was Sie bezahlen und welche Unterstützung Sie dafür erhalten.

Ihr nächster Schritt

Jetzt vorbereiten und in der Starterliste vormerken

Zum Start am 1. Januar 2027 dürften viele Anleger ein Altersvorsorgedepot eröffnen wollen. Identitätsprüfung, Unterlagenbearbeitung und Freischaltung benötigen Zeit.

Starterliste

Frühzeitig vormerken lassen

So können wir Ihre Fragen vorab klären, Ihre finanzielle Ausgangslage besprechen und die notwendigen Schritte vorbereiten.

Die Vormerkung ersetzt weder die Beratung noch die spätere Depoteröffnung. Sie hilft dabei, den Start geordnet vorzubereiten. Der konkrete Eröffnungstermin hängt auch von der Verfügbarkeit des Angebots und der Bearbeitung durch den Anbieter ab.

Jetzt informieren, persönlich beraten lassen und vorbereiten – die Depoteröffnung erfolgt frühestens zum Start der neuen Angebote.

Danach geht es weiter

Mit der Depoteröffnung beginnt die langfristige Zusammenarbeit

Einkommen und Lebensumstände verändern sich. Kinder werden geboren, Immobilien gekauft, Arbeitszeiten reduziert oder berufliche Wege neu eingeschlagen. Die Vorsorge sollte regelmäßig daraufhin geprüft werden, ob sie weiterhin zu diesen Veränderungen passt.

Dabei betrachten wir auch die vier Töpfe erneut: Ist die Reserve ausreichend? Stehen neue Ausgaben bevor? Kann mehr flexibel investiert werden? Und bleibt die Sparrate für die Altersvorsorge tragbar?

Besonders wichtig wird die Begleitung vor und während der Auszahlung. Dann geht es darum, Vermögen in verlässliche finanzielle Handlungsmöglichkeiten zu übersetzen: Welche Entnahmen sind tragbar? Welche Reserven werden benötigt? Wie wirken sich schlechte Börsenjahre auf den Plan aus?

Auch in unruhigen Marktphasen kann persönliche Beratung helfen, überlegte Entscheidungen zu treffen und den langfristigen Plan im Blick zu behalten.

Unsere Haltung

Erst das Fundament, dann das Depot

Das Altersvorsorgedepot bietet eine neue Möglichkeit, für den Ruhestand vorzusorgen. Unsere Vier-Töpfe-Strategie sorgt dafür, dass auch Ihre heutigen Bedürfnisse und Ihre finanzielle Freiheit ihren Platz behalten.

Ihre Sparrate soll zu Ihrem Einkommen, Ihren Plänen und Ihrem Leben passen. Die Förderung ist dabei ein wertvoller Zusatz.

Lassen Sie sich jetzt in unserer Starterliste vormerken. Gemeinsam bereiten wir Ihre nächsten Schritte vor.

Helmut Böse · 16. Oktober 2026

Redaktionell aufbereitet mit Unterstützung Künstlicher Intelligenz.

Titelbild: Symbolbild, mit Künstlicher Intelligenz erstellt. Es zeigt keine realen Personen, Orte oder Ereignisse.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar. Die dargestellten Förderbeträge beruhen auf den Plänen des Bundesministeriums der Finanzen und können sich bis zur endgültigen gesetzlichen Ausgestaltung noch ändern.