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Beim Goldpreis überwiegen die Chancen

News vom 17.07.2020

News vom 17.07.2020 - Finanzcoching Helmut Böse

Nach dem rasanten Anstieg des Goldpreises bis zum Jahr 2011 war es zunächst ruhiger geworden bei der Frage, ob Edelmetalle ein gutes Investment sind.

Doch schon im vergangenen Jahr meldete sich das Thema zurück: Der Goldpreis stieg deutlich. Für heimische Anleger, die in Euro rechnen, kletterte der Goldpreis inzwischen sogar auf neue Rekordhöhen, weil der Dollar, in dem Gold international abgerechnet wird, gegenüber dem Euro zulegte, summierten sich für Anleger zu dem Goldpreisanstieg noch Währungsgewinne hinzu. Der Corona-Crash im März unterbrach dann den Anstieg der Edelmetallpreise. Inzwischen zeigt sich aber: Der Aufwärtstrend ist intakt und die Fachleute sehen viele Gründe dafür, dass der Wert von Edelmetallen weiter steigen wird.

Nach dem Jahrestief im Goldpreis bei 1.451 Dollar pro Unze ging es ab Mitte März schnell wieder aufwärts. Im Juni wurde das bisherige Jahreshoch aus dem Mai bei 1.765 Dollar überschritten, was den Aufwärtstrend bestätigt.

Experten für Edelmetallinvestments sind sich weitgehend einig darin, dass sich die Aussichten durch die Politik zur Bekämpfung der Corona-Krise weiter verbessert haben.

Wenn die Gold-Fonds zusätzliches Anlegergeld erhalten, kaufen sie davon auch zusätzliches Gold. Allein in einer Woche sindjetzt weitere 212 Tonnen von Gold-Fonds gekauft worden.

Dass die zuvor hohe Goldnachfrage aus China und Indien unter dem Eindruck der Corona-Pandemie zurückgegangen ist, sei auf Dauer kein Nachteil, berge das doch das Potenzial für eine zusätzliche Gold Nachfrage, wenn sich die Verhältnisse normalisieren. Auch den Umstand, dass einige Zentralbanken, die zuvor als Goldkäufer aufgetreten sind, sich zuletzt mit weiteren Goldkäufen zurückgehalten haben, hat der Goldpreis in den vergangenen Monaten gut verkraftet.

Für die Nachfrage nach Gold bleibe der negative Realzins auf unabsehbare Zeit der entscheidende Treiber. Unter Realzins versteht man den tatsächlichen Zuwachs an Kaufkraft, wenn man von der nominellen Verzinsung die Inflation abzieht. Seit einiger Zeit liegen die erzielbaren Zinsen unter den Inflationsraten. Wer sein Geld verzinslich anlegt, kann damit also noch nicht einmal den Kaufkraftverlust des Geldes durch Preissteigerungen, die sogenannte Inflation, ausgleichen. Weil Gold keine Zinsen bringt, wäre eine attraktive Verzinsung eine Belastung für Goldinvestments. Doch mit dem Rückgang der Zinsen auf Null oder sogar negative Werte, zumindest auf weniger als die Inflationsrate, entfalle dieses Argument gegen Gold.

(Eintrag vom 17.07.2020)

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