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Bewertungsrutsch bei China-Aktien dauerhaft?

News vom 17.09.2021

News vom 17.09.2021 - Finanzcoching Helmut Böse

Die chinesische Regierung greift seit einigen Monaten bei großen Unternehmen des Landes immer härter durch.

Seitdem die chinesische Regierung dem geplanten IPO der Ant Group nach kritischen Kommentaren von Alibaba-Chef Jack Ma einen Riegel vorgeschoben hat, macht sie mit immer neuen Regulierungen - vor allem für Tech-Konzerne - von sich reden. Zuletzt wurde bekannt, dass China es bestimmten Unternehmen wohl sogar untersagen will, einen Börsengang in den USA vorzunehmen. Angesichts dieser Entwicklungen blicken Anleger nervös auf chinesische Aktien. Man müsse sich alles, was in China passiert, mit der Frage im Hinterkopf ansehen, wie es den Interessen der kommunistischen Partei diene, so Magnus im "CNBC"-Interview. Auch im Fall der strengeren Regulierung sei dies das passende Objektiv, um die Sache zu betrachten. So gäbe es laut dem China-Experten zwar einzeln betrachtet bei jedem betroffenen Unternehmen eine eigene Geschichte und einen individuellen Grund, aus dem das Einschreiten der chinesischen Regierung in gewisser Weise gerechtfertigt sei, insgesamt betrachtet gehe es aber um den Versuch der kommunistischen Partei, private Firmen und Unternehmer unter die Kontrolle und den Einfluss der kommunistischen Partei zu bringen, so der Ökonom George Magnus. Magnus arbeitet am China Center der University of Oxford und war früher Chef-Ökonom der Schweizer Großbank UBS.

(Eintrag vom 17.09.2021)

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