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Änderung des Sparverhaltens

News vom 11.09.2020

News vom 11.09.2020 - Finanzcoching Helmut Böse

Wenn sich die Deutschen in einem sicher sind, dann darin, dass sie Sparweltmeister sind. Eine Untersuchung beweist nun, dass die Deutschen vielleicht Meister darin sind, auf möglichst viel zu verzichten und so viel Geld wie es geht zurückzulegen.

Vom Sparen, also dem sinnvollen und schlauen Anlegen des Geldes, haben sie jedoch keine Ahnung, ja, sie vernichten geradezu Geld. Viele Deutsche entdecken jetzt aber ihre neue Lust am Risiko und haben ihr Sparverhalten geändert. Gerade junge Menschen zeigen sich überraschend offen für die Anlage in Aktien und Fonds.

Rekordstände bei den Depoteröffnungen

Im gesamten ersten Halbjahr kam es zu einem Boom im Wertpapierhandel. Die großen Banken und Depotbanken meldeten Rekord-Umsätze an den Börsen. Auch die Neueröffnungen von Depots erreichten bei vielen Instituten Rekordwerte. Diese neue Aktienliebe der Deutschen überrascht und ist derzeit in Europa einzigartig. Die europäischen Nachbarn waren in gleichen Zeitraum wesentlich zurückhaltender. Allerdings ist dort die Quote der Aktienbesitzer auch generell höher.

Eine Finanz-Revolution?

Der plötzliche Sinneswandel beim Vermögensaufbau kam gerade rechtzeitig und wurde belohnt. Wer zum Tiefpunkt im ersten Quartal eingestiegen ist, konnte bereits im zweiten Quartal von der kräftigen Kurserholung profitieren. Das dritte Quartal läuft an den Börsen ebenfalls mehr als erfreulich. Der Dax hat mittlerweile die 13.000 Punkte Schwelle wieder übersprungen. Experten gehen davon aus, dass das Finanzvermögen der Deutschen mittlerweile auf den Rekordwert von 6,55 Billionen Euro angewachsen ist. Offensichtlich findet derzeit bei vielen jungen Anlegern ein dramatischer Umdenkungsprozess statt. Bausparverträge oder Kapital-lebensversicherungen, in der Vergangenheit für viele Anleger für die Altersvorsorge das Maß aller Dinge, scheinen endlich ausgedient zu haben. Plötzlich schließen junge Leute in großem Stil Wertpapier-Sparpläne ab.

Mit Zinsanlagen ist nichts mehr zu verdienen

Nach fast 10 Jahren konstanter Niedrigzinsphase ist vielen Anlegern auch in Deutschland klar geworden, dass mit deutschen Zinsanlagen auf absehbarer Zeit nichts mehr zu verdienen ist. Auch in Zukunft bleiben die Zinsen niedrig bzw. bei Null. Es scheint fast so, als wenn viele Anleger regelrecht auf den Einbruch der Märkte gewartet haben, um endlich in Aktien und Fonds zu investieren. Häufig wurde der Grundstein mit einer Einmalanlage gelegt. Der Zeitpunkt im ersten Quartal war perfekt gewählt. Für den weiteren Aufbau ihres Vermögens setzen jetzt immer mehr Anleger auf einen Sparplan. Der ideale Weg, um langfristig Vermögen aufzubauen.

Sparpläne haben den Vorteil, dass regelmäßig ein bestimmter Betrag an der Börse investiert wird. Denn mit einem Sparplan umgehen Anleger das Timing-Problem. Sie steigen nie zum falschen Zeitpunkt in den Aktienmarkt ein, sondern bauen durch mehrere Hochs und Tiefs hinweg kontinuierlich Vermögen auf.

(Eintrag vom 11.09.2020)

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