Übrigens
Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.

 

Facebbok

Für Aktien sind Sie nie zu alt

News vom 24.04.2020

News vom 24.04.2020 - Finanzcoching Helmut Böse

Wer auf den Ruhestand zusteuert, sollte entgegen gängiger Faustregeln nicht die Aktienquote senken.
Im Gegenteil: Der Aktienanteil sollte nach Renteneintritt sogar steigen.

Aktien sind insbesondere im Niedrigzinsumfeld unerlässlich, sagt Anlageprofi Markus Richert - und zwar unabhängig vom Alter der Investoren. Wir raten dazu, gängige Börsen-Faustregeln, die aus dem Alter von Anlegern eine ideale Aktienquote ableiten, zu ignorieren. Solche Regeln gehen davon aus, dass langfristig orientierte Aktienanleger Schwankungen aussitzen können. Mit steigender Haltedauer von Aktien soll deshalb die Verlustwahrscheinlichkeit sinken, und die Chance, Gewinne zu erzielen, wachsen.

Je jünger der Anleger, desto höher also die Aktienquote? Nein, das liegt nicht nur daran, dass die Lebenserwartung in den Industrienationen in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen ist. Der Vermögensexperte verweist auf eine Studie zweier US-Finanzprofessoren, die untersucht haben, welche Aktienquote für angehende Rentner in unterschiedlichen Kapitalmarktumfeldern ideal gewesen wäre, wenn man jedes Jahr vier bis fünf Prozent des Anfangskapitals entnimmt. Das Ergebnis: Eine steigende Aktienquote hätte sich gelohnt.

Fette Jahre bereiten auf magere Jahre vor

Zu den allermeisten Zeiten stellte sich in der Simulation mitnichten ein anfänglich hoher und dann sinkender Aktienanteil als optimal heraus, damit das Kapital bis zu 40 Jahre lang reicht - sondern exakt das Gegenteil: Die Simulation zeigte eindrucksvoll, dass es günstiger ist, mit einem vergleichsweise niedrigen Aktienanteil von lediglich 20 Prozent in den Ruhestand zu starten und diesen Anteil dann Jahr für Jahr zu steigern.

Durch die anfänglich niedrige Aktienquote sinkt das Risiko, sofort nach der Investition bei einem Aktienmarkt-Crash Verluste zu erleiden. Umgekehrt fallen nach einigen guten Aktienjahren mögliche Einbrüche nicht mehr so stark ins Gewicht. Fazit: "Zu alt für Aktien ist man nie." (fp)

(Eintrag vom 24.04.2020)

Wenn Sie aktuelle Informationen wünschen, rufen Sie uns an oder mailen Sie uns.