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Geförderte Altersvorsorge im Realitätscheck
News vom 08.05.2026

Altersvorsorge für 99-JährigeRiester- und Rürup-Renten bleiben Rendite-Rohrkrepierer.
Die Riester- und Rürup-Rente wurden Anfang der 2000er-Jahre eingeführt, um das sinkende Niveau der gesetzlichen Rente auszugleichen. Beide Modelle stehen jedoch seit längerem in der Diskussion.
Ein zentraler Kritikpunkt sind Kostenstrukturen und eingeschränkte Flexibilität, die die Renditeaussichten begrenzen können. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass ein großer Teil der untersuchten Verträge langfristig nicht einmal eine moderate Inflation ausgleicht. In vielen Fällen ergibt sich daraus real ein Kaufkraftverlust.
Auch die Auszahlungsphase fällt häufig ernüchternd aus. Um die eingezahlten Beiträge inflationsbereinigt zurückzuerhalten, ist bei manchen Tarifen ein sehr hohes Lebensalter erforderlich. Gründe dafür liegen unter anderem in Abschluss- und Verwaltungskosten sowie in konservativen Kalkulationen während der Rentenphase.
Vor diesem Hintergrund wird eine Reform der staatlich geförderten Altersvorsorge diskutiert. Im Fokus stehen stärker kapitalmarktorientierte Lösungen mit geringeren Kosten und höherer Transparenz, jedoch meist ohne feste Garantien.
Für Anleger bleibt entscheidend: Neben staatlicher Förderung sollten vor allem Kosten, Flexibilität und reale Rendite im Mittelpunkt der eigenen Vorsorgestrategie stehen. Eine breite Diversifikation über verschiedene Anlageformen kann dabei helfen, langfristig stabilere Ergebnisse zu erzielen.
Alternative: Flexibler Fonds- und ETF-Sparplan
Ein Investmentfonds- oder ETF-Sparplan bietet Anlegern eine flexible Alternative zu klassischen Vorsorgeprodukten. Durch regelmäßige Einzahlungen wird Vermögen am Kapitalmarkt aufgebaut - mit höheren Renditechancen, aber auch Schwankungen.
Ein großer Vorteil ist die Flexibilität: Sparraten lassen sich anpassen, pausieren oder erhöhen, und das Kapital bleibt jederzeit verfügbar.
Auch in der Entnahmephase überzeugt das Modell. Statt fester Renten kann ein individueller Auszahlplan eingerichtet werden, bei dem Höhe und Zeitpunkt der Entnahmen flexibel gesteuert werden. Das restliche Vermögen bleibt investiert und kann weiter wachsen.
Damit verbindet ein Fonds- und ETF-Depot Renditechancen mit hoher Anpassungsfähigkeit und eignet sich besonders für eine selbstbestimmte Altersvorsorge. Helmut Böse Chat GPD
(Eintrag vom 08.05.2026)
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