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Altersvorsorge für Selbstständige

News vom 22.05.2026

News vom 22.05.2026 - Finanzcoching Helmut Böse

Die Diskussion um die Altersvorsorge von Selbstständigen wird seit Jahren intensiv geführt.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob ausreichend vorgesorgt wird oder eine stärkere Einbindung in die gesetzliche Rentenversicherung notwendig ist.

Aktuelle Auswertungen zeichnen jedoch ein differenziertes Bild: Rund 93 Prozent der Selbstständigen in Deutschland nutzen mindestens ein Instrument zur Altersabsicherung, während nur eine kleine Minderheit keine Vorsorge betreibt.

Viele setzen dabei auf mehrere Bausteine. Zwei Drittel kombinieren unterschiedliche Vorsorgeformen. Grundsätzlich lassen sich diese in drei Bereiche einteilen: flexible Lösungen wie Immobilien, Wertpapiere oder Betriebsvermögen, regelmäßig besparte Produkte wie private Rentenversicherungen sowie obligatorische Systeme wie die gesetzliche Rentenversicherung oder berufsständische Versorgungswerke.

Besonders verbreitet sind flexible Anlageformen ohne staatliche Förderung. Ein Großteil der Selbstständigen baut Vermögen über Kapitalmärkte, Immobilien oder das eigene Unternehmen auf. Ergänzend nutzt mehr als die Hälfte regelmäßig besparte Vorsorgeprodukte. Auch die gesetzliche Rentenversicherung spielt für einen Teil weiterhin eine Rolle.

Einkommensseitig zeigt sich eine ähnliche durchschnittliche Lage wie bei anderen Erwerbstätigen, allerdings mit größeren Unterschieden zwischen niedrigen und hohen Einkommen. Entsprechend ist auch das Armutsrisiko etwas erhöht.

Eine mögliche Lösung für die Praxis

Ein zentraler Baustein kann ein strukturiertes Fonds- und ETF-Depot sein, das sowohl in der Anspar- als auch in der Entnahmephase flexibel eingesetzt werden kann. In der Ansparphase dient ein breit diversifiziertes Portfolio aus ETFs (für kosteneffiziente Marktabdeckung) und aktiv gemanagten Fonds (für gezielte Risikosteuerung und Chancen) dem langfristigen Vermögensaufbau. Gleichzeitig kann ein Teil des Kapitals bewusst als Liquiditätsreserve aufgebaut werden, um auf Schwankungen oder unternehmerische Risiken reagieren zu können.

In der Rentenphase lässt sich dieses Depot gezielt in einen Auszahlplan überführen. Dabei werden regelmäßige Entnahmen flexibel an den tatsächlichen Bedarf angepasst - etwa abhängig von Lebenshaltungskosten, Inflation oder Marktentwicklung. Anders als bei starren Rentenlösungen bleibt das Vermögen verfügbar und anpassbar.

Das Ergebnis ist eine Altersvorsorgestruktur, die drei zentrale Ziele verbindet: Vermögensaufbau, Flexibilität und planbare Entnahmen. Gerade für Selbstständige, deren Einkommen oft schwankt, entsteht so eine Lösung, die sich an die individuelle Lebensrealität anpasst und nicht umgekehrt. Helmut Böse Chat GPD

(Eintrag vom 22.05.2026)

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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.