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Wirtschaftliche Unsicherheit, Kriegsängste - Investitionsstarre?
News vom 03.11.2023

Die Wirtschaftslage ist instabil, der Krieg in der Ukraine belastet sowohl die Menschen als auch die Wirtschaft.
Nun kommt auch noch der Angriff der Hamas auf Israel hinzu. Die Auswirkungen sind schwer vorhersehbar. Dennoch gibt es starke Argumente gegen eine Investitionsparalyse.
Die Inflation in Deutschland hat den niedrigsten Stand seit Beginn des Krieges in der Ukraine erreicht. Im Oktober wirkten sich die sinkenden Energiepreise dämpfend auf die Inflation aus.
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Zinserhöhungen eingestellt und den Leitzins seit Juli 2022 erstmals nicht weiter erhöht. Dies wurde am Donnerstag vom EZB-Rat in Athen beschlossen. Damit endet die bisher aggressivste Zinserhöhung seit Einführung des Euro. Die EZB hatte den Leitzins um insgesamt 4,5 Prozentpunkte erhöht, um die Rekordinflation in Europa zu bekämpfen. Nun scheint der Zinshöhepunkt erreicht zu sein.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex stieg im Oktober auf 86,9 Punkte, nach 85,8 Punkten im September. Die Unternehmen zeigten sich etwas zufriedener mit ihren aktuellen Geschäften. Die Manager waren zudem weniger pessimistisch für die kommenden Monate. Die deutsche Wirtschaft sieht einen Lichtblick am Horizont.
Dennoch sind viele Kunden derzeit verunsichert. Zu den bereits lange bestehenden globalen und wirtschaftlichen Problemen wie schwache Konjunktur, anhaltende Inflation und dem Krieg in der Ukraine, der nun schon in sein zweites Jahr geht, kommt nun der Angriff der Hamas auf Israel hinzu. Die Auswirkungen auf die Stabilität im Nahen Osten sind noch nicht vollständig absehbar.
Anleger können die heute mehr denn je erforderliche Flexibilität auch umsetzen, indem sie auf aktiv gemanagte Aktien- und Anleihefonds oder aktiv gemanagte Multi-Asset-Fonds setzen.
Ist es bei dieser Nachrichtenlage noch möglich, frisches Kapital zu investieren? Es ist möglich. Viele Anleger mögen verunsichert sein und ihr Kapital in Sichteinlagen parken. Aber angesichts der nach wie vor hohen Inflation ist dies keine langfristig sinnvolle Strategie, da man einen realen Kaufkraftverlust erleidet. Angststarre angesichts einer angespannten Nachrichtenlage war selten ein guter Ratgeber für Anleger.
Ein kurzer Rückblick kann dies verdeutlichen. Die meisten werden sich noch an das Jahr 2008 erinnern, als die größte Krise des Jahrtausends Banken weltweit ins Wanken brachte und Aktienmärkte abstürzen ließ. Die Welt war im September vor 15 Jahren voll von schlechten Nachrichten und Gefahren, die noch nie zuvor jemand wirklich antizipiert hatte. Obwohl historische Werte keine verbindlichen Schlüsse auf zukünftige Entwicklungen zulassen: Das Einstiegsrisiko durch einen schrittweisen Einstieg mittels Sparplan zu verringern, war nicht nur in der Krise 2008 eine gute Strategie. Über alle langfristigen Zeiträume der BVI-Erhebung (also 15, 20, 25, 30 und 35 (!) Jahre) lieferten globale Aktienfondssparpläne immer Renditen zwischen 6 % und fast 7 % p.a...
(Eintrag vom 03.11.2023)
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