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Vermögen ist wie ein Kuchen - schneiden Sie ihn klug in Stücke
News vom 13.03.2026

Wer in den Ruhestand startet, steht vor einer entscheidenden Frage: Wie wird aus angespartem Kapital ein verlässliches Einkommen und das über 20, 30 oder mehr Jahre?
Viele setzen noch immer ausschließlich auf Sparbuch, Festgeld oder Anleihen. Doch eine rein defensive Strategie kann heute selbst zum Risiko werden. Inflation, steigende Lebenserwartung und schwankende Märkte verlangen nach einem durchdachten Konzept.
Nicht alles auf einmal verzehren
Eine klassische Entnahmestrategie, bei der das Vermögen schrittweise aufgebraucht wird, birgt die Gefahr, dass das Kapital vorzeitig erschöpft ist. Gleichzeitig ist es keine Lösung, alles dauerhaft "sicher" zu parken. Wer ausschließlich auf Zinserträge setzt, verliert oft schleichend Kaufkraft.
Deshalb braucht es auch im Ruhestand einen ausgewogenen Mix aus Stabilität und Wachstum.
Die Drei-Stücke-Strategie: Kurzfristig, mittelfristig, langfristig denken
Stellen Sie sich Ihr Vermögen wie einen Kuchen vor, der in drei unterschiedlich große Stücke geteilt wird, je nach Verwendungszweck und Zeithorizont.
- Dieses Stück deckt die laufenden Ausgaben der nächsten Jahre ab.
- Es besteht aus Tagesgeld, Festgeld oder anderen sehr sicheren Anlagen.
- In turbulenten Börsenphasen dient es als Puffer, Sie müssen keine Wertpapiere zu ungünstigen Kursen verkaufen.
Stück 2 - Die Stabilitätskomponente (3-10 Jahre)
- Hier finden sich solide Anleihen, breit gestreute Mischfonds oder ETFs mit moderater Schwankung.
- Dieses Kapital sorgt für Erträge und Stabilität, ohne extreme Ausschläge.
Stück 3 - Die Wachstumskomponente (über 10 Jahre)
- Aktien, Aktienfonds, ETFs oder Immobilien bilden das langfristige Fundament.
- Dieses Stück arbeitet weiter für Sie und schützt langfristig vor Inflation.
Der Vorteil: In schwachen Marktphasen werden Entnahmen aus den sicheren Teilen finanziert. Erholen sich die Märkte, können Gewinne aus dem Wachstumsteil genutzt werden, um die kurzfristigen Reserven wieder aufzufüllen. So entsteht ein Kreislauf, der Marktschwankungen abfedert.
Diversifikation statt Alters-Mythen
Ein häufiger Irrtum lautet, dass der Aktienanteil im Ruhestand drastisch sinken müsse. Tatsächlich zeigen neuere Untersuchungen, dass ein gewisser Aktienanteil auch im Alter sinnvoll bleibt - gerade wegen der langen Lebenserwartung. Entscheidend ist nicht das Alter allein, sondern die Struktur der Entnahmen.
Wer liquide Reserven hält und flexibel bleibt, kann Kursschwankungen besser überstehen.
Die 4-Prozent-Regel - Orientierung, aber kein Dogma
Die bekannte 4-Prozent-Regel besagt, dass im ersten Ruhestandsjahr vier Prozent des Vermögens entnommen werden können - jährlich inflationsangepasst. Historisch funktionierte dieses Modell oft über rund 30 Jahre.
Doch Märkte verlaufen nicht gleichmäßig. Hohe Inflation oder ein Börsencrash zu Beginn des Ruhestands können die starre Regel belasten. Deshalb ist ein flexibler Ansatz meist sinnvoller: Entnahmen sollten sich an Marktumfeld, persönlichem Bedarf und Vermögensentwicklung orientieren.
Fazit
Ruhestandsplanung bedeutet nicht, Risiken komplett zu vermeiden, sondern sie intelligent zu steuern. Wer sein Vermögen wie einen Kuchen in sinnvolle Stücke aufteilt, schafft Stabilität für den Alltag und gleichzeitig Wachstum für die Zukunft. So wird aus angespartem Kapital ein belastbares Einkommen, selbst in bewegten Zeiten. Helmut Böse Chat GPD
(Eintrag vom 13.03.2026)
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