Sommerloch an den Börsen?

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Sommerloch an den Börsen?

News vom 05.07.2024

News vom 05.07.2024 - Finanzcoching Helmut Böse

Das sogenannte Sommerloch an den Börsen beschreibt eine saisonale Phase der Ruhe und geringeren Handelsaktivität, die typischerweise während der Sommermonate auftritt. Die Ursachen sind: Urlaubszeit, geringe Nachrichtenflut und saisonale Wirtschaftsfaktoren.

Die Börsen sind im Sommer oft von verschiedenen Faktoren beeinflusst, die sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte haben können. Diese sollten man im Auge behalten.

1. Inflation

Inflation ist ein bedeutender Faktor, der die Börsen beeinflusst. Wenn die Inflationsrate steigt, befürchten Investoren oft, dass die Zentralbanken die Zinssätze anheben könnten, um die Inflation zu bekämpfen. Höhere Zinssätze machen Aktien weniger attraktiv im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren. In den Sommermonaten können saisonale Faktoren wie erhöhte Konsumausgaben und Urlaubstransaktionen die Inflation anheizen, was zu erhöhter Marktvolatilität führt.

2. Schuldenkrise

Eine Schuldenkrise, sei es auf staatlicher oder unternehmerischer Ebene, kann das Vertrauen der Investoren erheblich erschüttern. Im Sommer 2023 beispielsweise haben mehrere Länder aufgrund der COVID-19-Pandemie erhöhte Schuldenlasten bewältigen müssen. Sollte ein Land oder ein gro├čes Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten, kann dies zu einem Ausverkauf an den Börsen führen, da Investoren in sicherere Anlageformen flüchten.

3. Wirtschaftskrieg

Handelskonflikte und Wirtschaftskriege haben direkte Auswirkungen auf die globalen Märkte. Wenn Länder Handelsbarrieren errichten oder Zölle erhöhen, kann dies den internationalen Handel beeinträchtigen und die Gewinne multinationaler Unternehmen schmälern. Beispielsweise könnten verschärfte Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China im Sommer zu Unsicherheiten führen und die Märkte destabilisieren. Die Bedrohung durch Wirtschaftskriege erhöht die Volatilität und führt oft zu kurzfristigen Marktkorrekturen.

4. Klimakrise

Die Klimakrise spielt eine immer wichtigere Rolle an den Börsen. Extreme Wetterereignisse, die im Sommer häufiger auftreten, können Lieferketten stören und die Produktionskapazitäten beeinträchtigen. Hitze- und Dürreperioden beeinflussen die Landwirtschaft und können Rohstoffpreise in die Höhe treiben. Darüber hinaus erhöhen Investoren ihr Augenmerk auf nachhaltige Investitionen, was zu einer Umschichtung von Kapital hin zu umweltfreundlicheren Unternehmen führen kann. Der Umgang mit der Klimakrise wird somit zunehmend zu einem entscheidenden Faktor für die Bewertung von Unternehmen und Märkten.

5. Wirtschaftliches Schwergewicht USA

Die USA sind nach wie vor eine der einflussreichsten Volkswirtschaften der Welt, und ihre wirtschaftliche Leistung hat erhebliche Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte. Im Sommer können politische Entwicklungen, geldpolitische Entscheidungen der Federal Reserve und Konjunkturdaten wie Arbeitsmarktberichte und BIP-Wachstum die Marktstimmung stark beeinflussen. Investoren weltweit beobachten die US-Wirtschaft aufmerksam, da deren Entwicklung oft als Indikator für die globale Wirtschaftslage dient. Positive Nachrichten aus den USA können die Märkte beflügeln, während negative Nachrichten zu einem globalen Börsenrückgang führen können.

Zusammengefasst sind die Börsen im Sommer durch eine komplexe Wechselwirkung von wirtschaftlichen, politischen und klimatischen Faktoren geprägt. Diese Themen beeinflussen die Entscheidungen von Investoren und führen zu einer erhöhten Marktvolatilität in den Sommermonaten. Helmut Böse mit Chat GPD

(Eintrag vom 05.07.2024)

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