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Politischer Druck trifft auf überraschende Stärke
News vom 23.01.2026

Unter Donald Trump wächst der politische Einfluss auf Wirtschaft, Unternehmen und Geldpolitik spürbar.
Eingriffe in einzelne Branchen, handelspolitische Unsicherheiten und der offene Konflikt mit der US-Notenbank prägen das aktuelle Marktumfeld und erhöhen die Nervosität an den Finanzmärkten. Für Anleger ist diese Entwicklung zentral, weil politische Entscheidungen kurzfristig Marktbewegungen auslösen und langfristig Bewertungsmaßstäbe, Risikoprämien und Kapitalströme verändern. Wer investiert ist, muss politische Risiken heute stärker einpreisen als noch vor wenigen Jahren.
Die juristischen Hängepartien wie die Gültigkeit der Zölle wirken wie Störsignale und unterstreichen, wie sensibel Märkte inzwischen auf politische Schlagzeilen reagieren.
Parallel dazu belastet der institutionelle Konflikt mit der Federal Reserve das Vertrauen. Der juristische Druck auf Fed-Chef Jerome Powell wird von Investoren als Angriff auf die Unabhängigkeit der Geldpolitik gewertet. Die Reaktionen folgen einem bekannten Muster: Gold legt zu, der US-Dollar gerät unter Druck, Risikoaufschläge steigen. Entscheidend ist weniger die Tagesbewegung als der strukturelle Effekt - politische Einflussnahme erhöht dauerhaft Unsicherheit und Volatilität.
Bemerkenswert ist jedoch die andere Seite: Trotz Zöllen, politischem Lärm und hoher Unsicherheit zeigt sich die US-Wirtschaft 2025 überraschend robust. Größere Inflationsschocks blieben aus, da viele Unternehmen Zollkosten selbst absorbierten und Preiserhöhungen nur begrenzt weitergaben. Übergangsregeln, Ausnahmen und vorgezogene Lagerhaltung wirkten zusätzlich stabilisierend.
Ein zentraler Wachstumstreiber ist der massive Investitionsschub im Bereich Künstliche Intelligenz. Kurzfristindikatoren zeichnen ein deutlich stärkeres Bild als viele Prognosen. Das tatsächliche Wachstum könnte über den aktuellen Schätzungen liegen - mit positiven Effekten auch für die mittelfristige Haushalts- und Dollarbewertung, trotz kurzfristigen politischen Gegenwinds.
Fazit für Anleger
Kurzfristig bleibt das Umfeld politisch getrieben und volatil - mit Risiken für Aktien, Dollar und Zinsen. Gleichzeitig eröffnen robustes Wachstum und strukturelle Trends weiterhin Chancen, insbesondere in Technologie- und zyklischen Sektoren. Diversifikation, aktives Währungsmanagement und Absicherungen gegen politische Risiken werden damit zu zentralen Bausteinen erfolgreicher Portfolios. In Zeiten zunehmender staatlicher Einflussnahme ist Resilienz keine Option mehr, sondern Voraussetzung. Helmut Böse Chat GPD
(Eintrag vom 23.01.2026)
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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.
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