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Marktschwankungen zum Jahresende - Ruhe bewahren statt hektisch reagieren
News vom 12.12.2025

"Et hät noch immer jot jejange" - dieser kölsche Lebenssatz passt auch an der Börse erstaunlich gut. Nach Phasen großer Zuversicht folgen immer wieder Zeiten der Unsicherheit, Schlagzeilen werden lauter und Kurse schwanken. Doch der Blick zurück zeigt: Rücksetzer gehörten schon immer dazu - und am Ende ging es meist weiter. Genau deshalb lohnt es sich gerade in unruhigen Marktphasen, einen Schritt zurückzutreten und nicht vorschnell zu handeln.
Nach dem Allzeithoch Anfang November gaben die globalen Aktienmärkte zeitweise um rund vier Prozent nach, bevor sie sich stabilisierten. Das entspricht eher einer kurzen Korrektur als einem nachhaltigen Trendwechsel. Solche Rückgänge sind erfahrungsgemäß stimmungsgetrieben, treten häufig auf und verschwinden oft ebenso schnell, wie sie entstanden sind. Ein überstürztes Handeln ist daher meist nicht notwendig.
Historische Analysen zeigen: Korrekturen sind deutlich häufiger als echte Bärenmärkte. Selbst ausgeprägte Abschwünge wurden in der Vergangenheit wieder aufgeholt. Entscheidend ist, investiert zu bleiben, denn das größte Risiko für langfristige Anlageziele besteht darin, die Erholungsphasen und Bullenmärkte zu verpassen. Verpasste Aufschwünge lassen sich kaum nachholen, ohne deutlich höhere Risiken einzugehen.
Aktuell spricht vieles für eine Korrektur: Der Rückgang verlief ungewöhnlich steil, es kursieren bekannte Narrative wie Sorgen um eine KI-Blase oder Zinsspekulationen zur US-Notenbank - Themen, die die Märkte seit Längerem begleiten. Solche Diskussionen sind typisch für kurzfristige Schwankungen und weniger für den Beginn eines Bärenmarktes.
Gleichwohl behalten wir Warnsignale im Blick, etwa eine Verlangsamung des Abwärtstrends, zunehmende Angstnarrative oder Risiken aus Nischenmärkten. Bis sich ein klares Bild zeigt, gilt jedoch: Geduld, Disziplin und der Fokus auf langfristige Ziele sind die beste Strategie. Kurzfristige Reaktionen helfen weder bei Korrekturen noch in Bärenmärkten. Am Ende gilt auch an den Kapitalmärkten, was man in Köln seit jeher weiß: "Wat kütt, dat kütt - Do kanns de nix maache - bliev ruhig." Helmut Böse Chat GPD
(Eintrag vom 12.12.2025)
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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.
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