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Lockangebote der Banken
News vom 24.11.2023

Aktuell werben Banken mit Tagesgeldangeboten, die jährliche Zinsen von über 3% versprechen. Aber sind diese Angebote authentisch oder nur Lockvögel?
Medien sind ständig bemüht, maximale Aufmerksamkeit zu erzielen. In Deutschland erfolgt dies oft durch negative Wirtschaftsberichterstattung, wobei Deutschland als wirtschaftlich leidender Akteur in der Eurozone dargestellt wird. Es wird eine apokalyptische Stimmung verbreitet. Es ist richtig, dass die globale Wirtschaftslage nicht mehr so positiv ist wie vor einem Jahr. Aber das Leben geht weiter und es besteht die Gefahr, dass private Anleger falsche Rückschlüsse auf ihre Anlagestrategie ziehen.
In solchen Zeiten erscheinen Angebote mit scheinbar attraktiven Festgeldkonditionen verlockend. Sicherheit in unsicheren Zeiten - perfekt! Ja, es gibt wieder Zinsen auf kurzfristige Anlagen. Aber wenn man das Kleingedruckte liest, erkennt man schnell den Betrug. Die Konditionen gelten meist nur für Neukunden, für kleine Beträge oder nur für eine kurze, begrenzte Zeit. Angesichts der immer noch hohen Inflation bleibt der Verlust an Kaufkraft bestehen. Vereinfacht ausgedrückt bringt ein dreiprozentiges Festgeld auf das Jahr hochgerechnet in drei Monaten auch "nur" 0,75 Prozent Ertrag, auf sechs Monate sind es mit 1,5 Prozent Ertrag nicht viel mehr.
Es braucht keinen Propheten, um vorherzusagen, dass die Zentralbanken die Zinsen bald wieder senken werden, wenn sich die Wirtschaft weiter abschwächt. Infolgedessen werden die Banken ihre Festgeldkonditionen nach unten korrigieren. Sinkende Zinsen führen bei festverzinslichen Papieren ab einer bestimmten Laufzeit zu fallenden Renditen und steigenden Kursen. Eine Entwicklung, die wir aus der Vergangenheit gut kennen und die bei Investoren Begeisterung auslöst. Der Festgeldanleger konnte dagegen keine Kursgewinne verzeichnen, sondern musste den fallenden Festgeldzinsen hinterherblicken.
Attraktive Renditechancen klingen anders. Am Kapitalmarkt sind die Renditechancen beim langfristigen Vermögensaufbau im Vergleich zu Tagesgeld deutlich besser, auch wenn es zwischendrin zu Schwankungen kommen kann. Laut Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts lag beispielsweise die durchschnittliche Rendite auf eine breit gestreute Anlage in Aktien/Aktienfonds.
Mit einer breit gestreuten Anlagestrategie nach dem Prinzip der Diversifikation und einer langfristigen Ausrichtung hat man demnach mit einem weltweit diversifizierten Wertpapier-Portfolio die besseren Chancen der Inflation entgegenzuwirken. Fragen Sie uns.
(Eintrag vom 24.11.2023)
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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.
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