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Krypto auf dem Vormarsch - Was das neue US-Stablecoin-Gesetz bedeutet
News vom 08.08.2025

Erstmals hat der US-Kongress ein Gesetz zur Regulierung von Stablecoins verabschiedet.
Der sogenannte "Genius Act", Teil von Trumps "Crypto Week", schafft klare Regeln für digitale Dollar-Token, die künftig entweder auf Bundes- oder Bundesstaatsebene beaufsichtigt werden.
Stablecoins wie USDC oder Tether gelten als Brücke zwischen traditionellem Finanzsystem und Kryptowelt. Ihr aktuelles Marktvolumen liegt bei rund 265 Milliarden Dollar - bis 2030 könnte es laut Citigroup auf über 3,7 Billionen steigen.
Stabil durch Staatsanleihen
Das neue Gesetz schreibt vor, dass Stablecoins mit US-Dollar oder kurzfristigen US-Staatsanleihen gedeckt sein müssen. Anbieter wie Tether, die bereits mehr US-Treasuries halten als manche Nation, müssen ihre Reserven regelmäßig offenlegen. Damit werden sie zu strategischen Käufern amerikanischer Schulden - mit politischem Kalkül: mehr Nachfrage, niedrigere Zinsen.
Banken wittern Gefahr
Großbanken sehen ihre Rolle im Zahlungsverkehr bedroht. JP Morgan und Bank of America entwickeln deshalb eigene Einlagentoken. Der Konkurrenzdruck wächst: Circle zahlt bereits Zinsen auf USDC-Guthaben und baut globale Netzwerke auf - ähnlich wie PayPal oder Venmo in früheren Jahren.
Risiko für die Finanzstabilität?
Kritiker warnen: In Krisenzeiten könnten Massenrückgaben von Stablecoins panikartige Verkäufe von US-Staatsanleihen auslösen - mit steigenden Renditen und möglichen Börsenturbulenzen.
Europa geht eigenen Weg
Die EZB setzt auf einen staatlich garantierten digitalen Euro - zentral gesteuert und reguliert, als Gegenmodell zum freien Krypto-Markt der USA.
Fazit
Stablecoins rücken ins Zentrum der Geldpolitik. Die Regulierung schafft neue Chancen - aber auch Risiken. Für Banken, Investoren und Staaten beginnt ein Wettlauf um die Kontrolle über das Geld der Zukunft. Helmut Böse Chat GPD
(Eintrag vom 08.08.2025)
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