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Internet-Investitionsbetrug auf dem Vormarsch
News vom 01.12.2023

Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, verzeichnen wir derzeit einen Anstieg von Fällen, in denen Betrug mit Online-Investitionen zu erheblichen finanziellen Verlusten führt.
Diese relativ neue Art des Internet-Investitionsbetrugs nutzt insbesondere Kryptowährungen. Die Betrüger setzen verschiedene Strategien ein, um potenzielle Opfer zu täuschen. Immer mehr zwielichtige, betrügerische Internet-Trading-Plattformen locken über Social Media (Facebook, "X" ehemals Twitter, Instagram usw.) mit überzogenen Gewinnversprechen, die hauptsächlich mit Kryptowährungen, Devisen oder Differenzkontrakten (CFDs) erzielt werden sollen. Häufig wird mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) beim Trading geworben.
Das Internet ist ein Tummelplatz für Betrüger. Fast alle Betrugsarten, die wir heute feststellen, haben Bezug zum Internet. Der Betrug in der analogen Welt ist fast schon die Ausnahme. So vielfältig wie das Internet ist, so vielfältig sind auch die Formen des virtuellen Betrugs. Darüber hinaus müssen viele Prominente wie Matthias Schweighöfer, Barbara Schöneberger oder der österreichische ORF-Moderator Armin Wolf ungefragt und illegal in gefälschten Postings als "Gesicht" der Betrugsmasche herhalten. Eine Facebook-Seite wirbt wochenlang mit dem Namen Jan Josef Liefers für ein dubioses Bitcoin-Programm. Sie verlinkt einen gefälschten Bericht der Tagesschau über eine angebliche Klage gegen Liefers.
"Schnell reich mit einer Einzahlung von 250,00 &auro;", wird als Leitspruch ausgegeben. Doch das entpuppt sich schnell als "Schnell arm". Zunächst werden gutgläubige Anleger mit überzogenen Gewinnversprechungen bei Geschäften mit Kryptowährungen, etc. auf unseriöse Handelsplattformen gelockt, wobei die angeblichen fantastischen Gewinne bereits mit kleinen Beträgen ab 250 Euro möglich sein sollen. Und es wird enormer Druck ausgeübt, zumal man jetzt rasch handeln müsse. Sobald Anleger auf den Online-Anmeldeformularen ihre Daten preisgegeben haben, folgen meist aggressive Telefonanrufe von angeblichen Beratern, um Anleger zu noch mehr Geldüberweisungen zu bewegen. Zunächst werden auf den Konten virtuell Gewinne ausgewiesen, die dann fleißig auf Social Media bzw. Messenger-Diensten gepostet und kommentiert werden, um weitere Opfer anzulocken. Ziel der Internetbetrüger ist es, durch das Vorgaukeln von real nicht vorhandenen Gewinnen Anlegern möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Im schlimmsten Fall wird sogar versucht, die Zugangsdaten zu den Bankkonten der Anleger herauszulocken, um auch diese leerzuräumen.
Wenn Anleger die vermeintlichen Gewinne realisieren möchten, sind die "Berater" nicht mehr erreichbar, der Kontakt wird abgebrochen, das eingesetzte Geld ist auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Fragen Sie uns oder die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).
(Eintrag vom 01.12.2023)
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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.
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