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Finanzbildung gehört nicht in die Warteschleife - sondern ins Klassenzimmer
News vom 22.08.2025

Was haben Mietkosten, Haushaltspläne und Girokonten gemeinsam? Für viele junge Menschen: Sie wissen wenig bis gar nichts darüber. Und genau das wird zunehmend zum Problem.
Denn wer nicht gelernt hat, wie man mit Geld umgeht, gerät leicht ins Straucheln - oft schon beim ersten eigenen Konto oder dem ersten Online-Kauf auf Raten. Ein Workshop an einer Berliner Schule hat mir wieder einmal vor Augen geführt, wie groß der Handlungsbedarf ist. Dort sprachen eine Schuldnerberaterin und ein Finanzberater mit Zwölftklässlern über ganz praktische Fragen: Was sind Fixkosten? Warum ist ein Haushaltsplan kein überflüssiges Excel-Blatt, sondern ein Sicherheitsnetz? Und warum reicht es nicht, zu sparen, "wenn am Monatsende noch was übrig ist"?
Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu - und waren überrascht, wie viel sie nicht wussten. Viele wussten nicht, was ihre Eltern verdienen. Oder was es bedeutet, sein Konto zu überziehen. Noch erschütternder: Einige konnten sich unter einem Basiskonto oder Dispositionszins wenig vorstellen. Und das, obwohl sie kurz vor dem Abitur stehen.
Was heißt das für uns als Gesellschaft?
Zunächst einmal: Finanzbildung darf kein Lückenfüller sein. Sie gehört fest in den Lehrplan. Nicht als Randthema im Politik- oder Wirtschaftsunterricht, sondern als fester Bestandteil schulischer Allgemeinbildung. Denn wer nicht weiß, wie man sein Girokonto führt, wie Zinsen funktionieren oder welche Risiken Kreditverträge bergen, kann keine selbstbestimmten Entscheidungen treffen.
Und das betrifft nicht nur Jugendliche. Auch im späteren Leben sind finanzielle Entscheidungen Teil des Alltags: Konto eröffnen, Kredit aufnehmen, für den Ruhestand vorsorgen. Wer hier kein Grundwissen hat, ist anfällig - für Schulden, Überforderung oder falsche Versprechen.
Aufklärung ist erforderlich. Aber bitte verständlich, transparent und ohne Verkaufsdruck. Der Workshop in Berlin war ein gutes Beispiel dafür: keine Produktempfehlungen, keine versteckte Werbung - sondern ehrliche, praxisnahe Information. Genau das schafft Vertrauen.
Besonders eindrücklich war der Appell an die Jugendlichen: "Ihr müsst den Cashflow im Griff haben." Und ja, das ist die Essenz. Wer weiß, was reinkommt und rausgeht, wer Prioritäten setzen kann - der lebt freier. Und souveräner.
Fazit: Finanzwissen ist keine Kür - es ist ein Schutzschild.
Es schützt vor Überschuldung, vor falschen Entscheidungen, vor Abhängigkeit. Und es schafft Sicherheit - nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Deshalb mein Appell an Schulen, Bildungspolitik und uns als Finanzpartner: Machen wir Finanzbildung zur Selbstverständlichkeit. Unsere Jugend hat das verdient. Helmut Böse Chat GPD
(Eintrag vom 22.08.2025)
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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.
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