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Erbschaftsteuer vor dem Umbau - Weniger Zahler, mehr Milliarden?

News vom 27.02.2026

News vom 27.02.2026 - Finanzcoching Helmut Böse

Die Debatte um die Erbschaftsteuer gewinnt an Fahrt. Das Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) schlägt eine grundlegende Reform vor: Steuerprivilegien für große Unternehmensvermögen sollen entfallen, Freibeträge deutlich steigen und der Tarif vereinfacht werden.

Nach Berechnungen des DIW könnten so rund 2,3 Milliarden Euro zusätzliche Einnahmen entstehen, obwohl künftig deutlich weniger Menschen Erbschaftsteuer zahlen müssten. Vor allem sehr große Vermögen würden stärker belastet. Hintergrund ist auch die Prüfung der bestehenden Regeln durch das Bundesverfassungsgericht, insbesondere bei Unternehmensprivilegien.

Höhere Freibeträge, weniger Steuersätze

Kern des Vorschlags sind sogenannte Lebensfreibeträge: Enge Angehörige könnten bis zu einer Million Euro über ihr gesamtes Leben steuerfrei erhalten. Gleichzeitig soll die Zahl der Steuersätze von sieben auf vier sinken - das System würde einfacher und transparenter.

Sonderregeln für Unternehmen

Für Betriebsvermögen schlägt das DIW Übergangsmodelle vor: Die Steuer könnte über 15 bis 20 Jahre aus Gewinnen gezahlt werden. Zusätzliche Freibeträge oder niedrigere Sätze wären denkbar, jedoch nicht für sehr große Vermögen im dreistelligen Millionenbereich.

Fazit: Die Reform würde das System vereinfachen, kleine und mittlere Erben entlasten - und gleichzeitig hohe Vermögen stärker in die Pflicht nehmen. Helmut Böse Chat GPD

(Eintrag vom 27.02.2026)

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