Aktuelles
Wenn Sie aktuelle Informationen wünschen, rufen Sie uns an oder schreiben uns eine Mail.
Der Weg ins Jahr 2075 - Wie die Welt an ihrer Alterung wachsen kann
News vom 29.08.2025

Unsere Welt wird älter - und das ist eine positive Entwicklung. Sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern steigt das Durchschnittsalter deutlich.
In den Industrieländern wuchs es seit 1975 von 30 auf 43 Jahre, in den Schwellenländern von 19 auf 30. Bis 2075 erwarten die Vereinten Nationen einen weiteren Anstieg auf 47 bzw. 40 Jahre. Diese demografische Entwicklung wird die Wirtschaft langfristig prägen.
Länger leben - bei besserer Gesundheit
Die weltweite Lebenserwartung ist von 62 auf 75 Jahre gestiegen, in Industrieländern sogar auf 82 Jahre. Wer heute geboren wird, kann möglicherweise 100 Jahre und älter werden. Menschen altern nicht nur länger, sondern auch gesünder: Laut IWF entspricht der geistige Zustand eines heutigen 70-Jährigen dem eines 53-Jährigen im Jahr 2000.
Weniger Geburten - und doch mehr Menschen
Seit den 1960er-Jahren ist die Geburtenrate weltweit von 5,4 auf 2,1 gefallen - besonders stark in armen Ländern. Dennoch wächst die Weltbevölkerung weiter: bis 2075 voraussichtlich auf 10,3 Milliarden Menschen. Selbst bei stark sinkenden Geburtenzahlen dürfte das Wachstum bis etwa 2050 anhalten.
Wirtschaft und Arbeitsmarkt unter Druck
Das langsamere Bevölkerungswachstum bremst das Wirtschaftswachstum. Die Erwerbsquote in Industrieländern sank von 67% (2000) auf 63% - und könnte bis 2075 auf 57% fallen. Damit drohen deutliche Einbußen beim BIP pro Kopf. Auch viele Schwellenländer stehen vor einem ähnlichen demografischen Wendepunkt.
Antwort: ein längeres Arbeitsleben
Die Lebensarbeitszeit ist bereits um vier Jahre auf durchschnittlich 38 Jahre gestiegen. Um den Rückgang der Erwerbsquote zu kompensieren, wären im Schnitt fünf weitere Jahre nötig. Möglich wird das durch spätere Renteneintritte, höhere Frauenerwerbstätigkeit und weniger körperlich belastende Jobs.
Fazit: Alterung als gestaltbare Chance
Trotz sinkender Erwerbsquoten ist die Beschäftigung im Verhältnis zur Bevölkerung gestiegen. Der Übergang zur alternden Gesellschaft verläuft bislang erstaunlich stabil. Zwar steigen Gesundheitskosten, doch technologische Fortschritte - etwa durch KI und Robotik - schaffen neue Möglichkeiten, vor allem in Pflege und Produktivität. Der demografische Wandel ist weniger Bedrohung als vielmehr eine Chance zur aktiven Gestaltung unserer Zukunft. Helmut Böse Chat GPD
(Eintrag vom 29.08.2025)
Wenn Sie aktuelle Informationen wünschen, rufen Sie uns an oder schreiben uns eine Mail.
Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.
Menü 
