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Der Grund für das schrumpfende Geldvermögen der Deutschen
News vom 10.11.2023

Zunächst die erfreuliche Nachricht: Im Jahr 2022 war Deutschland das viertreichste Land der Welt, nach den USA, China und Japan. Dies berücksichtigt Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt, die Produktivität, das Pro-Kopf-Einkommen und die Kaufkraft.
Allerdings steht dies im starken Gegensatz zur finanziellen Situation der Deutschen: Im Vergleich zu ihrem Geldvermögen pro Haushalt schneiden sie relativ schlecht ab. Deutschland fiel im Ranking des Global Wealth Reports auf den 19. Platz unter den 20 reichsten Ländern. Während das Nettogeldvermögen pro Kopf in Deutschland auf 63.540 Euro gesunken ist (ein Rückgang von fast fünf Prozent), waren die Spitzenreiter deutlich wohlhabender: Die USA führten mit 253.450 Euro pro Kopf, gefolgt von der Schweiz (238.780 Euro) und Dänemark (163.830 Euro). Bei der Auswertung wurden Bargeld, Bankeinlagen, Wertpapiere sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen und Pensionsfonds berücksichtigt, nicht jedoch Immobilien.
Deutsche Privathaushalte verlieren Geld
Die sinkenden Geldvermögen der Deutschen sind auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Inflation und die anhaltende Aktien-Skepsis vieler Bundesbürger zurückzuführen. Während US-Bürger sich hauptsächlich auf die Aktienmärkte verlassen, vertrauen europäische - insbesondere deutsche - Anleger hauptsächlich auf ihre Sparbemühungen. Zwar bringen Tages- oder Festgelder wieder Zinsen, aber die Inflationsrate in Deutschland von teilweise deutlich über acht Prozent (2022) und immer noch 4,5 Prozent (September 2023) "frisst" das gesparte Vermögen direkt wieder auf. Dies könnte dazu führen, dass das Geldvermögen in Deutschland weiter sinken könnte. Jahrelang haben sich die Sparer über die Nullzinsen beschwert. Doch der wahre Feind der Sparer ist die Inflation.
Geldvermögen soll wieder steigen - dank Aktien
Es kann weltweit im laufenden Jahr mit einem Anstieg des Geldvermögens um sechs Prozent gerechnet werden. In den nächsten drei Jahren soll das durchschnittliche Wachstum zwischen vier und fünf Prozent liegen. Es spricht vor allem die langfristig positive Entwicklung an den Aktienmärkten dafür. So haben beispielsweise große Indizes wie der Dow Jones oder Dax inklusive Dividenden langfristig im Durchschnitt 9% p.a. gewonnen. Und Champions-Aktien - die langfristig besten Aktien der Welt - erzielten in den letzten zehn Jahren sogar eine durchschnittliche Rendite von +16,5% p.a.
Eine wichtige Komponente bei der optimierten Vermögensaufbau-Strategie der Deutschen wären also Aktien-Investments. Sollten Sie diesbezüglich noch unsicher sein oder nicht genau wissen, welche Wertpapiere sich für ein Langfrist-Investment eignen, dann informieren wir Sie gerne.
(Eintrag vom 10.11.2023)
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