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Das Geldmarktdepot - Zinsen sind zurück

News vom 15.12.2023

News vom 15.12.2023 - Finanzcoching Helmut Böse

Zinsen sind wieder im Spiel, obwohl nicht alle Banken dies bereits berücksichtigt haben. Trotzdem sind Aktien für die Mehrheit der deutsche Sparer nach wie vor nicht sehr attraktiv, nur ein kleiner Teil der verfügbaren Liquidität wird dort investiert.

Der Großteil des Geldes wird einfach gehalten, hauptsächlich in bar oder auf nicht verzinsten Girokonten. Mit der jüngsten Veränderung der Zinssituation können wir Ihnen unsere neue Strategie "Das Geldmarktdepot" vorstellen. Hierbei werden beispielsweise fünf institutionelle Geldmarktfonds in einer Strategie gebündelt.

Dies ermöglicht es uns, die Kostenquote auf der Produktseite niedrig zu halten und Ihnen mehr Spielraum für eine Marge oder Ihren Kunden für mehr Ertrag zu bieten. Geldmarktfonds sind Investmentfonds, die hauptsächlich oder ausschließlich in Geldmarktpapiere und liquide Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit investieren. Dazu gehören Termingelder, Schuldscheindarlehen und Anleihen mit einer Laufzeit von weniger als 12 Monaten. Auf dem traditionellen Geldmarkt sind vor allem institutionelle Anleger, insbesondere Banken, Versicherungsgesellschaften und der Staat, aktiv. Geldmarktfonds werden hauptsächlich von Großanlegern wie Unternehmen genutzt, um kurzfristig ihre Gelder zu "parken", da sie börsentäglich zurückgegeben werden können. Um das Risiko eines Zahlungsausfalls bei einzelnen Schuldnern zu reduzieren, wird über Papiere verschiedener Emittenten diversifiziert.

Durch den Kauf von Anteilen an Geldmarktfonds erhalten auch private Anleger indirekten Zugang zum Geldmarkt. Laut der Deutschen Bundesbank besitzt die Hälfte der Deutschen ein Vermögen von mehr als 106.000 Euro. Selbst wenn man nur das reine Geldvermögen betrachtet, hat die Hälfte der Menschen in Deutschland mehr als 60.000 Euro Geldvermögen. Die Inflation ist ebenfalls gestiegen Leider ist mit den Zinsen auch die Inflation gestiegen. Es ist mittlerweile teuer geworden, sein Geld einfach nur liegen zu lassen. Aktivere Anleger versuchen ihr Glück mit Tagesgeld. Vor allem Direktbanken bieten hier auf den ersten Blick attraktive Konditionen. Oft werden steigende Zinsen jedoch nur mit großer Verzögerung weitergegeben. Wer viel Zeit hat, versucht sich im Zinshopping, aber es ist schon etwas aufwendig, alle paar Monate ein neues Tagesgeldkonto zu eröffnen. Es gibt jedoch eine liquide Alternative, die den aktuellen Marktzins gut abbildet - den Geldmarktfonds. Geldmarktfonds spiegeln den aktuellen Zinssatz wider Geldmarktfonds bieten in der Regel eine höhere Flexibilität und potenziell höhere Renditen, tragen aber ein leicht höheres Risiko. Im Vergleich zum beliebten Tagesgeld sind sie weniger arbeitsintensiv. Denn sie spiegeln jederzeit gut den aktuellen Geldmarktzins wider. Ein Zinshopping wie beim Tagesgeld entfällt. Das Tagesgeld ist über die Einlagensicherung nur bis 100.000 Euro abgesichert. Bei Anlage einer höheren Summe ist die Differenz bei einer Bankenpleite nicht gesichert. Ein Geldmarktfonds dagegen zählt zum Sondervermögen der Fondsgesellschaft. Sollte diese bankrott sein, wäre das Geld immer noch sicher. Entscheidend für die Sicherheit bei einem Fonds ist der Inhalt.

(Eintrag vom 15.12.2023)

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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.