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Auf lange Sicht sind Aktien unübertroffen
News vom 02.02.2024

Philipp Vorndran, Kapitalmarktstratege bei Flossbach von Storch, betrachtet Anleihen nicht als echte Konkurrenz zu Dividendenpapieren.
Er ist der Ansicht, dass die US-Notenbank alles in ihrer Macht Stehende tun wird, um eine Rezession im Wahljahr zu verhindern, wie er auf dem FONDS professionell KONGRESS darlegte.
Vorndran glaubt, dass Deutschland politisch und gesellschaftlich aktiver auf aktuelle wirtschaftliche und politische Herausforderungen reagieren und seine eigenen Stärken nutzen muss. Andernfalls könnte Deutschland wirtschaftlich zwischen den "Mühlsteinen USA und China" zerrieben werden.
Er prognostiziert, dass China in den nächsten zehn Jahren nicht mehr die führende Rolle als globaler Wirtschaftsmotor einnehmen wird. Stattdessen erwartet er ein langfristiges BIP-Wachstum von zwei bis drei Prozent. Der Bauboom ist vorbei, große Infrastrukturprojekte sind weitgehend abgeschlossen. Das zukünftige Wachstumspotenzial der chinesischen Wirtschaft sieht er daher stärker in der Erschließung ausländischer Märkte, wie es bereits im Bereich der Elektroautos zu sehen ist: "China wird zunehmend als Konkurrent auftreten", so Vorndran.
Er hält es für sehr realistisch, dass Donald Trump in den USA ins Präsidentenamt zurückkehrt. Der einzige, der Trump stoppen könnte, ist seiner Meinung nach der US-Notenbankpräsident Jerome Powell, der alles tun wird, um eine Rezession im Wahljahr zu verhindern. Daher hält er eine Rezession in den USA in diesem Jahr für weniger wahrscheinlich.
2024 könnte das Jahr der Multi-Asset-Investitionen sein Trotz der hohen Aktienerträge im vergangenen Jahr und der politischen Unsicherheit im Wahljahr könnte es an der Börse zu einigen Schwankungen kommen. Vorndran sieht Zinsanlagen jedoch selbst auf dem aktuellen, höheren Renditeniveau nicht als langfristige Alternative zu Aktien. Er räumt ihnen "höchstens eine Rolle als Risikominderer" ein. Selbst hochwertige Unternehmensanleihen mit einer Rendite von rund 3,5 Prozent über die nächsten zehn Jahre hält er im Vergleich zur durchschnittlichen Aktienrendite von sieben Prozent über längere Zeiträume für nicht attraktiv. Dennoch: Für 2024 könnten Anleger seiner Meinung nach mit einem flexiblen Multi-Asset-Ansatz gut fahren.
(Eintrag vom 02.02.2024)
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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.
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