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Aktienmärkte mit weiterem Aufwärtsspielraum

News vom 09.01.2026

News vom 09.01.2026 - Finanzcoching Helmut Böse

Die internationalen Aktienmärkte lassen ein ereignisreiches Jahr 2025 hinter sich.

Geopolitische Spannungen, handelspolitische Unsicherheiten und zeitweise ausgeprägte Volatilität bestimmten lange Zeit das Bild. Trotz dieser Belastungen erwies sich die globale Konjunktur als erstaunlich robust, und die Börsen konnten ihre Verluste im Jahresverlauf mehr als aufholen.

Mit Blick auf 2026 überwiegen die konstruktiven Argumente. Ein solides weltweites Wachstum, eine weiterhin unterstützende Geld- und Fiskalpolitik, nachlassende politische Risiken sowie anhaltend hohe Investitionen in Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz sprechen für ein freundliches Marktumfeld. Für die Weltwirtschaft wird ein Wachstum von rund 3,1 Prozent erwartet, eine gute Grundlage für steigende Unternehmensgewinne.

Nach der kräftigen Aufwärtsbewegung seit dem Frühjahr 2025 sind viele Märkte ambitioniert bewertet. Eine weitere deutliche Ausdehnung der Bewertungsniveaus erscheint jedoch begrenzt, da ein nachhaltiger Rückgang der Anleiherenditen angesichts hoher Staatsverschuldung und anhaltender Inflation unwahrscheinlich ist. Damit rückt das Gewinnwachstum der Unternehmen in den Mittelpunkt. Vor allem in den USA werden für 2026 erneut zweistellige Gewinnzuwächse erwartet, getragen von einer robusten Wirtschaft und dem anhaltenden KI-Investitionszyklus.

In Europa mehren sich nach mehreren schwächeren Jahren die Anzeichen für eine Erholung der Unternehmensgewinne. Eine expansivere Wirtschaftspolitik, steigende Investitionen und attraktive Dividendenrenditen schaffen ein unterstützendes Umfeld. Vor diesem Hintergrund gelten auch für die großen europäischen Indizes neue Höchststände als realistisch.

Der KI-Sektor bleibt trotz hoher Bewertungen ein zentraler Wachstumstreiber. Im Unterschied zur Dotcom-Phase basieren die aktuellen Entwicklungen überwiegend auf realen Umsätzen und Gewinnen etablierter Unternehmen. Kurzfristige Rückschläge sind möglich, langfristig bleibt das strukturelle Potenzial jedoch intakt. Vergleichbares gilt für den Rüstungssektor, der von steigenden Verteidigungsausgaben in Europa nachhaltig profitiert.

Zusätzlichen Rückenwind erhalten ausgewählte Rohstoffe wie Kupfer, Lithium und seltene Erden, die für Energiewende, Infrastruktur, Digitalisierung und KI unverzichtbar sind. Insbesondere beim Kupfer deutet vieles auf eine strukturelle Angebotsknappheit hin.

In Summe sprechen viele Faktoren für ein weiteres positives Aktienjahr 2026 - begleitet von erhöhter Schwankungsintensität, aber mit attraktiven Chancen für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger. Stefan Jäger, Helmut Böse Chat GPD

(Eintrag vom 09.01.2026)

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Übrigens: Unsere Mandanten empfehlen uns weiter, weil wir angenehm anders als alle anderen im Finanzsektor sind.